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Das Wappen

Die Diedrichsburg im Oldendorfer Berg

Zum Stadtteil Melle-Oldendorf gehören die Ortsteile Oldendorf, Westerhausen, Föckinghausen, Niederholsten und Oberholsten. 63% der Bevölkerung des Stadtteils sind evangelisch-lutherisch, 19 % römisch-katholisch. Die übrigen Einwohner gehören anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an. Die Bahnstrecke Löhne–Rheine befindet sich im Ortsteil Westerhausen, wo auch eine Haltestelle der Wiehengebirgsbahn vorhanden ist, die dort stündlich verkehrt und auch der Regionalbus ist im gesamten Stadtteil regelmäßig unterwegs. Die Abfahrt der Autobahn A 30 bzw. die Europastraße 30 ist 3 km von Westerhausen entfernt.

 

...Geschichtliches

Der Meller Stadtteil Oldendorf besteht aus den ehemals selbständigen Gemeinden Oldendorf, Westerhausen, Föckinghausen, Ober- und Niederholsten und ist mit ca. 4800 Einwohnern ein Wachstumsmotor des Mittelzentrums Melle.

Der Stadtteil Oldendorf gehört, wie der Name vermuten lässt, zu den ältesten besiedelten Bereichen im Stadtgebiet. Spuren menschlichen Lebens lassen sich bis ca. 10000 v. Chr. zurückverfolgen. Siedlungsstrukturen sind ab etwa 4000 v. Chr. in Oldendorf in Erscheinung getreten und bis heute nachweisbar.

In Westerhausen kam es um 700 v. Chr. am Südwesthang des Wiehengebirges in der oberen Bauernschaft zu frühen germanischen Besiedelungen. Grund für diese Standortwahl wird wohl eine reichlich wasserführende Quelle gewesen sein, die am Westerhausener Berg entspringt. Noch heute ist für den Stadtteil Oldendorf kennzeichnend, dass ein Großteil des gesamtstädtischen Trinkwasserbedarfs hier gefördert wird.

Erste urkundliche Erwähnung gibt es für den Ort Oldendorf im Jahr 1000, für Westerhausen im Jahr 1160 und für Oberholsten sowie Föckinghausen 1240. Die Ortschaften liegen an einem alten Ost-West- Handelsweg. Durch den Bau der Eisenbahnstrecke 1855 begann mit dem Bahnhof in Westerhausen 1879 die Wandlung von einer Bauernschaft zum Industriestandort.

 

...die Landschaft

Blick über Oldendorf - Aufnahme vom Pumpenhäuschen im Sommer 2009



Das Gebiet im Stadtteil Oldendorf ist im Norden hügelig und zum großen Teil bewaldet. Dort befindet sich der Bergrücken des Wiehengebirges mit dem Hesterbrink (234m) in Oberholsten, der die höchste Erhebung der Stadt Melle ist. In einiger Entfernung liegt das Quellgebiet der Hunte, dem längsten linken Nebenfluss der Weser. Aus den unterhalb der Bauernschaft Niederholsten gelegenen fünf großen Brunnen wird über 70 % des Trinkwassers der Stadt Melle gewonnen. Das gesamte Gebiet ist Landschaftsschutzgebiet, 1.490 ha sind zudem Wasserschutzgebiet. Richtung Osten ragt der 220 m hohe Dietrichsberg mit dem Wildpark und der Diedrichsburg hervor, die auch Wahrzeichen von Oldendorf ist. Zum Süden hin wird das Gebiet zunächst von der welligen, landwirtschaftlich genutzten Landschaft in den Bauernschaften Ober- und Niederholsten und dem Ortskern Oldendorf geprägt, bis es schließlich immer flacher bis zu den Niederungen der Hase- und Else wird. Dort befinden sich die Ortsteile Westerhausen und Föckinghausen


Sehenswürdigkeiten

Die natürlich schöne Landschaft des Wiehengebirges ist ein besonderer Vorzug, den die Ortslage in Bezug auf Naherholung und Freizeitgestaltung bietet. Auf den Wanderwegen mit einer Gesamtlänge von ca. 71 km können die Sehenswürdigkeiten des Stadtteils erkundet werden. Die Diedrichsburg, das Wahrzeichen von Oldendorf, ist von dem vielbesuchten Wildpark umgeben, welcher zur Schlossanlage des Gutes Ostenwalde gehört. Hier findet man auch eine restaurierte, funktionstüchtige Ölmühle aus dem Jahre 1681. Sehr sehenswert ist die einschiffige, evangelisch-lutherische Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert, vor allem wegen ihres dreiflügeligen Schnitzaltars mit seinen Darstellungen der Passion Christi.

In den Ortschaften Oldendorf und Westerhausen bieten große Turnhallen sowie je ein Tennis- und ein Fußballplatz Möglichkeiten, Sport zu treiben. Am Sportplatz in Westerhausen befindet sich eine Schutz-/Grillhütte, die als Wandertreffpunkt gerne angenommen wird. Das Freibad in Oldendorf und das größte Meller Binnengewässer, der 30.000 m ² große Grönegausee sind weitere attraktive Naherholungsstätten.

In Richtung Niederholsten am Oldendorfer Berg befindet sich das schön gelegene Reiterwaldstadion. In Oberholsten haben sich wegen der nebel- und kunstlichtarmen Gegend zwei Sternwarten angesiedelt, die auch an der Expo 2000 beteiligt waren und das größte Newton-Teleskop aufweisen, das für öffentliche Beobachtung genutzt wird. An den Sternwarten endet der Planetenweg, ein in Melle beginnender astronomischer Lehrpfad, der unser Sonnensystem maßstabsgetreu nachbildet.

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